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Gr├╝ndung

Auf Initiative von Heinrich Helmert wurde im Jahr 1976 unter Mitwirkung von Pastor Scherer eine Rhythmusgruppe gegr├╝ndet. Hier machten ca. 40 Kinder erste Erfahrungen mit der Musik. Am 10. November 1976 fand dann eine Elternversammlung statt, die den Grundstein f├╝r den Musikkreis Holpe legte. Protokollf├╝hrer Heinz Wagener schrieb hierzu:

„Am heutigen Tage fand eine Elternversammlung um 20.00 Uhr im katholischen Pfarrheim statt. Kursleiter Heinrich Helmert gab eingehenden Bericht ├╝ber den Lehrgang f├╝r „Rhythmus – Instrumente“ bekannt. ├ťber 40 Kinder waren in 40 Musikstunden theoretisch und praktisch unterrichtet worden. Das Musizieren hatte den Kindern so viel Spa├č gemacht, dass sie demn├Ąchst noch weitere Instrumente spielen lernen wollen. Gedacht ist in erster Linie an Blasinstrumente. Die Wahl der Instrumente soll den Kindern ├╝berlassen bleiben.“

Vorgeschlagen wurde die Gr├╝ndung eines Musikkreises.
Nach reger Aussprache wurde die Anbindung an einen bestehenden Verein nicht gew├╝nscht. Von den anwesenden 29 Eltern entschieden sich bei freier Abstimmung 26 f├╝r einen eigenen Verein ohne Anbindung. 3 Eltern waren f├╝r eine Anbindung an einen bestehenden Verein. Auch wurde der ├ťbungsraum f├╝r die Proben eingehend besprochen. Es wurde vorgeschlagen, im Klassenraum der Grundschule die Proben abzuhalten. Frau Volmert von der Grundschule wurde gebeten, Verhandlungen mit Herrn Schulleiter Dirkes und der Gemeindeverwaltung zu f├╝hren. Nach reger Aussprache f├╝r die Leitung des Musikkreises wurde von den Eltern ein Vorstand vorgeschlagen und best├Ątigt.

Folgende Damen und Herren geh├Ârten dem Gr├╝ndungsvorstand an:
Willibald Kl├╝ser, Hildegard Vaas, Ingrid Volmert, Heinz Wagener, Anneliese Schmidt, Willibald K├Âtting und Anne Schneider.

Die einzelnen Sparten des Vorstandes sollten in einer besonderen Sitzung festgehalten werden. Die besondere Sitzung wurde f├╝r den 17.11.1976 um 20.40 Uhr in Steimelhagen im Haus des Kursusleiters Heinrich Helmert festgelegt. Da die Finanzen des Vereins zuerst aufgestockt werden mussten, wurde eine einmalige Einlage von 50 DM und je Kind ein monatlicher Beitrag von 20 DM (ab 2. Kind 10 DM) festgelegt. Um 22.15 Uhr wurde die Versammlung von Kursusleiter Heinrich Helmert geschlossen.

Der Musikkreis Holpe war gegr├╝ndet.

Der neu gew├Ąhlte Vorstand leistete Pionierarbeit, so wurde am 14. Juli 1977 die erste Satzung verabschiedet. Kurz bevor das junge Orchester seinen ersten Auftritt hatte: am 16. Juli 1977 beim 95 – j├Ąhrigen Bestehen des Holper Kirchenchores.

Die Eltern spielten in dieser Zeit eine sehr wichtige Rolle. Da das Orchester nur aus Kindern und Jugendlichen bestand, ├╝bernahmen sie die Vorstandsarbeit und sorgten u.a. finanziell daf├╝r, dass der Musikkreis auf die Beine kam. Sie trafen sich daher auch in regelm├Ą├čigen Elternversammlungen um das weitere Vorgehen zu besprechen. In den ersten Jahren ├╝bernahmen die Eltern die Verwaltung und somit auch die Verantwortung.

Aber schon 1980 wurden die ersten Vertreter der jungen Musiker in den Vorstand aufgenommen: Anne Kl├╝ser, Christoph K├Âtting, Bernadette Schmitz und Monika Schneider sollten die Interessen der Jugendlichen vertreten. In den vielen Jahren wurden regelm├Ą├čig neue Vorst├Ąnde gew├Ąhlt. Viele Eltern und Musiker engagierten sich f├╝r diesen Verein. Und so haben viele H├Ąnde dabei mitgeholfen, dass er so geworden ist, wie er ist. Pl├Âtzlich und unerwartet verstarb dann 2005 Willibald Kl├╝ser, unser langj├Ąhriger Vorsitzender (bis 2003) und bis zum Schluss im Vorstand aktiv als Ehrenvorsitzender.

Zuerst geh├Ârte Willibald Kl├╝ser zu den Eltern, die bei der Gr├╝ndung des Vereins mit dabei waren. Und w├Ąhrend sich alle anderen Eltern mit der Zeit zur├╝ckzogen, war er, inzwischen schon Gro├čvater von damals zweien unserer Nachwuchskinder, immer noch mit dem gleichen Einsatz und Elan bei der Sache.

Von 2003 bis 2005 war Thomas Knuth erster Vorsitzender, der dieses Amt aber aus gesundheitlichen Gr├╝nden abgeben musste. Ab 2005 war Guido Leidig lange Zeit engagierter erster Vorsitzender des Musikkreis Holpe e.V. und f├╝hrte 12 Jahre lang den Verein erfolgreich weiter. Bis mit einem Generationenwechsel Lars Leidig den Vorsitz bis heute ausf├╝llt.

Dirigenten

Heinrich Helmert aus Steimelhagen war nicht nur der Initiator, in Holpe einen Musikkreis zu gr├╝nden, er war auch der erste Dirigent. Er arbeitete intensiv daran, den Verein musikalisch weiter zu entwickeln.

Und er hatte Erfolg damit, so sagte er selber einmal: „Der Verein wird jedes Jahr leistungsf├Ąhiger“.┬á

In den ersten Jahren unterrichtete Heinrich („Heini“) alle Kinder noch selber, bis er von Bruno Seifer unterst├╝tzt wurde. Bruno ├╝bernahm ab 1979 den Klarinettenunterricht. 1981 wurde angeregt, ausgew├Ąhlte Kinder zus├Ątzlich zu f├Ârdern, indem man die Trompetensch├╝ler zu Herrn Bl├Ąser nach Sch├Ânstein schickte.

Unter dem Dirigenten Erwin Galke aus Biebelshof wurde eine sog. „Vorprobe“ eingef├╝hrt, in welcher „musikalisch Schw├Ąchere“ vor der Orchesterprobe intensiver betreut wurden. Als Heini nach den Sommerferien 1983 aus gesundheitlichen Gr├╝nden den Dirigentenstab abgeben wollte, erkl├Ąrte sich Erwin Galke bereit, den Musikkreis zu leiten.

So fand, nach der Verabschiedung von Heini Helmert am 11. August 1983, am 23. August 1983 die erste Probe unter dem neuen Dirigenten Erwin Galke statt. Unterst├╝tzt wurde dieser in seiner T├Ątigkeit auch durch seinen Sohn Lothar Galke.

Mit ihm legte Erwin einen Anf├Ąngerkurs an, der musikalische Theorie mit der Erlernung eines Instrumentes verbinden sollte. Dieser fand ab M├Ąrz 1984 statt und schon 1985 nannte er diesen Kurs „eine gute B-Mannschaft“, die eigene Auftritte mit seinem Sohn bestreiten konnte. Am 1. Mai 1987 wurden die Musikerinnen und Musiker der „B-Gruppe“ „mit allen Rechten und Pflichten“ ins Orchester ├╝bernommen. Zwischenzeitlich unterrichtete Erwin sogar eine „A“ und die „B-Gruppe“, w├Ąhrend sein Sohn Lothar die „C“ und die „D-Gruppe“ ├╝bernahm.┬á

Erwin Galke bet├Ątigte sich unter anderem auch als Komponist, so stammt von ihm der Text des Vereinsliedes „Holper Musikanten“:
Holper Musikanten – spielen auf f├╝r Alt und Jung
Holper Musikanten – bringen gem├╝tlich in Schwung
Vom Tal bis zu den Bergesh├Âhn im Oberberger Land
Sind wir und unsere Weisen bald ├╝berall bekannt.

Zum Jahreswechsel 1991/1992 gab Erwin Galke aus Altersgr├╝nden seinen R├╝cktritt bekannt. Deshalb wurde ein Nachfolger f├╝r ihn gesucht – und gefunden.

Seit 1992 ist Andreas Klein der musikalische Leiter des Musikkreis Holpe. Andi studierte Musik an der Robert-Schumann-Hochule D├╝sseldorf und spielte in Siegburg beim „Musikkorps der Bundeswehr“.

Nach dem Weggang von Lothar Galke ├╝bernahmen Sandra Fuchs (Holzblasinstrumente) und Guido Leidig (Blechblasinstrumente) die Nachwuchsausbildung, bis dann 1996 die Musikschule Morsbach gegr├╝ndet wurde.

Die Ausbildung fiel dann in die Verantwortung der Musikschule, w├Ąhrend Andi in der musikalischen Arbeit durch Lukas Fuchs unterst├╝tzt wurde, den Leiter des Nachwuchsorchesters und danach durch Ben Adams. Ben leitete das Kidsorchester bis zum Fr├╝hjahr 2010 und gab den Dirigentenstab aus beruflichen gr├╝nden im Fr├╝hjahr 2010 an Stefan Vogel weiter. Stefan’s Nachfolger wurde unser junger Schlagzeuger Lukas Schumacher.

Inzwischen ist die Ausbildungsverantwortung im Verein wieder in Teilen eingebettet. W├Ąhrend die Musikschullehrerin Sabine Fuchs in der offene Ganztagsschule in Holpe mit dem Blockfl├Âtenkurs und der Chorarbeit musikalische Fr├╝herziehung leistet, bilden wir selber an der OGS Holpe dort die 3. und 4. Jahrgangsstufen in der Nachmittagsbetreuung aus.

Lukas war es auch, der schlie├člich den Dirigentenstab mit dem Herbstkonzert 2018 von Andi Klein f├╝r das gro├če Orchester ├╝bernam. Nach 26 Jahren Dirigat reihte sich Andi an seinem Baritonsaxophon in der „Holzklasse“ ein, nachdem sich Lukas einen Stock aus der Hand nehmen lie├č und vom Schlagwerk nun mit dem Dirigentenstab vor dem Orchester steht. Lukas absolviert ein Lehramtsstudium f├╝r Musik an der „Hochschule f├╝r Musik und Tanz K├Âln“ und Deutsch an der „Universit├Ąt zu K├Âln“.

Der Musikkreis Holpe e.V. hatte seinen ersten Auftritt am 16. Juli 1977 beim 95-j├Ąhrigen Bestehen des Holper Kirchenchores. Dies sollte aber bei weitem nicht der einzige bleiben:

In den Anf├Ąngen traten die jungen Musiker bei Kurkonzerten in Morsbach und Wiehl auf, gestalteten Preisverleihungen der Raiffeisenbank Morsbach mit oder spielten auf Weihnachtsfeiern. Einer der bedeutendsten Auftritte war sicherlich die 100-Jahr-Feier des K├Âlner Doms am 7. September 1980.

Den ersten Karnevalszug spielten wir 1980 in Bonn-Endenich mit. Inzwischen nimmt der Musikkreis am Karnevalsumzug in Bad Godesberg teil und seit einigen Jahren auch in Refrath.

Auf Initiative von Andi Klein findet seit 1992 immer am letzten Oktoberwochenende ein Herbstkonzert in der Kulturst├Ątte in Morbach statt – anfangs noch in der Sporthalle in Holpe. Dieses Konzert ist seitdem unser j├Ąhrlich wiederkehrender musikalischer H├Âhepunkt.

Und seit einigen Jahren im unterschiedlichen Rahmen spielen wir immer wieder Kirchenkonzerte in der katholischen Kirche Holpe oder OpenAir-Veranstaltungen in Morsbach oder Waldbr├Âl.

Zu den seit Jahren regelm├Ą├čigen Auftritten geh├Âren auch die Fronleichnamsprozessionen in Waldbr├Âl, die Fatima-Prozessionen in Alzen, das Sch├╝tzenfest in Remmelsohl, die St.-Martinsz├╝ge in Holpe, Morsbach und Waldbr├Âl sowie die Martins- und Weihnachtsm├Ąrkte in Waldbr├Âl.

Im November 1979 ging der langgehegte Wunsch nach einheitlicher Kleidung in Erf├╝llung. Die erste „Vereinsuniform“ bestand aus schwarzen Cordhosen, wei├čen Blusen und Hemden, sowie einem dazu passenden Bolero, welcher von Anne Schneider und Elke Lohmann gen├Ąht wurde.

Bei einem Auftritt am 2.Dezember 1979 wurden die neuen Uniformen pr├Ąsentiert. Im Jahr 1981 beanstandete Heinrich Helmert die Unterschiede im Schuhwerk, und so wurde festgelegt, dass zu der Vereinsuniform festes schwarzes Schuhwerk getragen werden sollte.

Wieder im November (1988) wurden die Boleros durch eine neue Uniform ersetzt: taubenblaue Uniformjacken mit passenden Schiffchen und dem Emblem des Vereins wurden angeschafft. Das Vereinsemblem wurde von Herrn Georg Hennlein aus Holpe entworfen. Im Jahr darauf folgten ma├čgeschneidert einheitliche schwarze Hosen.

Auch an Karneval tritt der Musikverein in „Uniform“ auf: flei├čige N├Ąherinnen fertigten rot – schwarze Umh├Ąnge. 1989 wurde die Tracht durch schwarze H├╝te erg├Ąnzt, die nach einem heftigen Regengu├č 1996 durch neue H├╝te (mit Clownsgesicht) ersetzt werden mussten. Seit ca. 1995 wurde diese Karnevalstracht durch neue farbenpr├Ąchtige Kost├╝me in gelb – rot – gr├╝n mit farbliche angepasster Kappe ersetzt.

Anl├Ąsslich des Jubil├Ąums 1996 wurden auf Initiative von Andi Klein neue Uniformjacken angeschafft. Diese gro├če Investition konnte nur mit einem gro├čen Spendenaufruf umgesetzt werden. Diese sind weinrot und tragen ebenfalls das Emblem des Vereins.

F├╝r warme Tage komplettiert eine hellgraue Weste die Vereinskleidung. Im Jahr 2000 entschied der Verein sich, zus├Ątzlich Sweat-Shirts anzuschaffen. Die dunkelblauen Sweat-Shirts mit knallgelber Schrift waren inzwischen zum Markenzeichen der Holper Musiker geworden. Daher folgten f├╝r warme Tage ein Jahr sp├Ąter die passenden T-Shirts. Bis auch das Nachwuchsorchester wurde im Jahr 2011 mit dunkelblauen Polo-Shirts ausgestattet.

Mit der Umsetzung eines neuen Vereinslogos 2015 von Claudia Klein-Adorf wurden neue schwarze Polo-Shirts mit silbernem Druck f├╝r alle angeschafft und inzwischen passend dazu Softshell-Jacken.

Auch wenn die Musik immer das Wichtigste ist, so steht sp├Ątestens an zweiter Stelle die Gemeinschaft innerhalb des Vereins.

So ist es auch ganz selbstverst├Ąndlich, dass von Anfang an eine sog. „Jahresfeier“ gemacht wurde.

Heute kehren unsere j├Ąhrliche Maiwanderung und┬á Weihnachtsfeier wieder.

Das erste gr├Â├čere Fest stand 1982 auf dem Programm: der Musikkreis Holpe wurde f├╝nf Jahre jung. Daher hatte man in Steimelhagen ein Zelt aufgestellt und feierte vom 30. April bis 2. Mai. Trotz des schlechten Wetters war das Fest ein Erfolg, weil man neue Kontakte zu benachbarten Musikvereinen gekn├╝pft hatte und somit Erfahrungen austauschen konnte.

Um dem Risiko aus dem Weg zu gehen, dass das 10-j├Ąhrige Jubil├Ąum auch ins Wasser fiel, entschloss man sich, dieses am 27. und 28. Juni 1987 in kleinerem Rahmen im Gesellenhaus in Holpe zu feiern. 1997 stand wiederum ein Geburtstag an. Diesmal war ein gro├čes Musikfest geplant. Samstags konnten sich befreundete Musik – und Sportvereine, sowie weitere Mannschaften in einem „Spiel ohne Grenzen“ messen.

Die „Holper L├Âwen“, die den ersten Platz belegten, bekamen ihren Preis abends auf einer Party ├╝berreicht, zu welcher die „Bobbys“ aufspielten. Sonntags hatte man die Musikvereine nochmals eingeladen, diesmal um zu musizieren.

Das Orchester des Musikkreises er├Âffnete mit dem Jubil├Ąumsst├╝ck „La Storia“ das Freundschaftsspielen und pr├Ąsentierte gleichzeitig die neuen Vereinsuniformen. Im Jahre 2002 feierten wir unser 25-j├Ąhriges Bestehen mit einem gro├čen Musikfest. Drei Tage lang wurde auf dem Festplatz in Steimelhagen mit befreundeten Musikvereinen und Freunden des Vereins gefeiert. H├Âhepunkte waren diesmal wieder die „Spiele ohne Grenzen“ und das Freundschaftsspielen der Musikvereine.

Auch zum 30-j├Ąhrigen Geburtstag sollte gefeiert werden. So fand am 18.08.2007 auf dem Hof Hagdorn unter dem Motto „Spiel – Spa├č – Musik“ ein „Hofkonzert“ mit einem Menschenkicker Turnier, dem Auftritt des Kids-Orchesters, dem Jugendblasorchester Mehrbachtal und einem Auswahlorchester der ortsans├Ąssigen Vereine unter der Leitung von Andi Klein bei gutem Wetter und dem Besuch einer gro├čen Zuh├Ârerschaft statt. Gerne unternehmen wir gemeinsame Tagesausfl├╝ge wie eine Kanutour oder ein Besuch im Kletterwald oder folgen Aufrufen unserer befreundeten Vereine zum Volleyball oder Fu├čballspiel.

Nat├╝rlich f├╝hren auch mehrt├Ągige Ausfl├╝ge dazu bei, die Gemeinschaft zu festigen.

So fand schon im April 1981 die erste „Bildungsfahrt“ statt. Sie f├╝hrte in die Kolpingfamilienferienst├Ątte Olpe – eine Fahrt, die inzwischen fester Bestandteil der Probenarbeit ist. Mehrere Jahre hintereinander ging es an den Biggesee und nach und nach nahmen immer mehr Nachwuchskinder an dieser Fahrt teil.

Es wurden Ausfl├╝ge zum Beispiel an den Biggesee und nach Sondern unternommen, es wurde gespielt und auf der Ponyranch gegrillt, vor allem aber wurde viel musiziert.

Seit 1997 ist die Fahrt, aufgrund der beruflichen Situation vieler Musiker, allerdings auf ein Probenwochenende verk├╝rzt worden. Schon fr├╝h wurde der Wunsch nach einer Reise ins Ausland laut. Deshalb fuhren die Musikerinnen und Musiker vom 6. Juli bis 12. Juli 1985 nach Wien.

Von der Unterkunft im Kolpinghaus Wien-Maidling aus wurde ├ľsterreichs Kaiserstadt erkundet.

Die Holper Musiker besuchten unter anderem den Stephansdom, das Schloss Sch├Ânbrunn, sowie Rust und den Neusiedler See. Zwei Jahre sp├Ąter, vom 16. Juli bis 26. Juli 1987 reiste das Orchester nach Polen. Neben den St├Ądten Krakow und Tschenstochau standen auch Besuche in dem ehemaligen Konzentrationslager Auschwitz / Birkenau und dem Salzbergwerk Wilicka auf dem Programm. H├Âhepunkt dieser Konzertreise war der Auftritt auf dem Marienplatz in Krakau, bei dem mehrere tausend Zuh├Ârer der oberbergischen Musik lauschten und der sogar im polnischen Fernsehen ├╝bertragen wurde.

1989 war dann Belgien das Reiseziel. Hier wurden unter anderem die fl├Ąmischen St├Ądte Antwerpen, Gent und Br├╝gge besucht. Auch hier wurde musiziert: der Musikkreis spielte im Antwerpener Park. Schon ein Jahr sp├Ąter wurden wieder die Koffer gepackt.

Im Juni 1990 ging es nach Prag. Von hier aus besuchten die Musiker Kosice, Medzev, sowie das Ziptzer L├Ąndchen. Au├čerdem wurde zusammen mit dem Orchester aus Medzev (Metztenseifen, Ostslowakei) ein Konzert ausgerichtet.

Der n├Ąchste Ausflug folgte erst 1999. Diesmal stand Aachen auf dem Programm. Hier wurde unter anderem der Braunkohletagebau in Hambach besucht, der Aachern Dom besichtigt und ein Ausflug nach Corneli M├╝nster durchgef├╝hrt. Nachdem die Musiker das „Dreil├Ąndereck“ erkundet hatten, nahmen sie Abschied mit einem Fr├╝hschoppenkonzert.

Im Jahr 2001 fuhr das Orchester ├╝ber Christi Himmelfahrt Richtung Ostsee.

Wir wohnten in der Kolpingferienst├Ątte Salem, die erst 1996 errichtet wurde und nur 200m vom Kumerower See entfernt liegt. Von hier aus besuchten wir Stralsund, die Insel R├╝gen, Rostock und den Strand von Warnem├╝nde. Auch die Sportler unter uns kamen bei dem reichhaltigen Angebot rund um den See auf ihre Kosten.

So wurde Fahrrad gefahren, Volleyball oder Fussball gespielt, Kanu gefahren und einige schwammen sogar, zugegeben etwas unfreiwillig, im Kumerower See. Au├čerdem unternahmen wir nat├╝rlich noch zahlreiche Tagesausfl├╝ge, Wanderungen und Fahrradtouren, an die wir gerne zur├╝ckdenken…

24.-28 Mai 2006 ging es nach Bensheim, ein Reisebericht zur Vereinsfahrt des Musikkreises Holpe von Benedikt Mauelshagen:
„Als wir uns am Mittwoch, den 24. Mai 2006 in Holpe trafen, wusste noch keiner der 33 Reisenden, wohin uns die Reiseleitung (Matthias und Lukas) bringen w├╝rde. Doch schon in ein paar Stunden w├╝rden wir wissen, wo wir die n├Ąchsten 5 Tage wohnen w├╝rden. Zuerst aber mussten Koffer und Taschen, Instrumente und Noten, sowie Getr├Ąnke und ein Grill im Bus verstaut werden, bevor dieser sich um 12:30 Uhr in Bewegung setzte. Nach 2 Stunden und 50 Minuten hatten wir unser Ziel erreicht: das Jugendhaus Maria Einsiedel bei Gernsheim am Rhein in Hessen. Wir bezogen unsere Zimmer und a├čen zu Abend. Danach spielten die Einen Fu├čball oder Billiard, w├Ąhrend die Anderen nach Gernsheim gingen (um dort anschlie├čend ein paar Gl├Ąser zu leeren). Der Donnerstag stand unter dem Motto: erst der Spa├č, dann die Arbeit. Nachdem unser Bus um 9:05 Uhr gestartet war, erreichten wir um 9:40 Uhr das Schloss Auerbach bei Bensheim. Dort wuchs auf einer Mauer eine 300 Jahre alte Kiefer. Manche Musiker nutzten die Gelegenheit, um den h├Âchsten Turm zu erklimmen. Oben hatte man, bei viel Wind, eine gute Aussicht. Anschlie├čend besichtigten wir die Altstadt, bevor wir am Nachmittag unsere Musik, in der Weinsch├Ąnke G├Âtzinger in Zell, zum Besten gaben. Um 15:40 Uhr begannen wir in str├Âmendem Regen vor einem fast leeren Biergarten zu spielen. Um 17:20 Uhr waren wir so nass, dass wir uns erst einmal st├Ąrken mussten, bevor wir sp├Ąter in der warmen und trockenen Weinsch├Ąnke f├╝r gute Stimmung sorgten. Mit dieser Stimmung endete der Tag. Am Freitag besichtigten wir Heidelberg am Neckar. Um viertel nach 10 begann unsere Stadtf├╝hrung, und mit Beginn der F├╝hrung, setzte ein ganzt├Ągiger Dauerregen ein. Auf der Stadtf├╝hrung besichtigten wir all das, was man besichtigt haben muss, wenn man in Heidelberg war – die alte Br├╝cke, die Kirche, die Altstadt und das Schloss. Im Schloss gab es ein riesiges Fass, welches einen Inhalt von ├╝ber 200.000 Litern hatte. Vom Schloss aus hatte man eine gute Aussicht auf Heidelberg und den Neckar, wo wir am Nachmittag eine 85 min├╝tige Schiffstour machten. Als wir um 16:35 Uhr wieder im Bus sa├čen, h├Ârte es schlagartig auf zu regnen. Grrr! Am Samstag wollten wir baden gehen – im Felsenmeer. Doch leider gab es dort, au├čer einem kleinen Bach, kein Wasser und erst recht kein Meer. Das Felsenmeer ist, der Sage nach, durch 2 Riesen entstanden, die sich mit Felsbrocken bombardiert haben sollen. Nachdem wir eine anstrengende Klettertour, mit viel Sonne, hinter uns hatten, st├Ąrkten wir uns mit frisch gegrillten W├╝rstchen. Danach fuhren wir nach Lorsch, um dort das Benediktinerkloster zu besichtigen. Das Abendessen fand heute in Gronau „Auf der Au“ statt. Der Sonntag war der letzte Tag unserer Vereinsfahrt. Das heisst: nach dem Fr├╝hst├╝ck Koffer packen. Nachdem diese gepackt und im Bus verstaut waren, fuhren wir um 9:45 Uhr nach Auerbach, um dort das Auerbacher F├╝rstenlager zu besichtigen. Das F├╝rstenlager war ein riesengro├čer, wundersch├Âner Park, indem ein Mammutbaum stand. Hiernach fuhren wir nochmals in die Weinsch├Ąnke nach Zell, weil unsere Musik am Donnerstag gro├čen Zuspruch erhalten hatte. Diesmal war der Biergarten voller und die Sonne strahlte vom Himmel. Nachdem wir musiziert hatten, a├čen wir zu Mittag, bevor sich der Bus um 10 vor 3 wieder in Bewegung setzte. Die Vereinsfahrt endete mit der Ankunft in Holpe um 18:35 Uhr, wo wir herzlichst empfangen wurden. Insgesamt war es eine tolle Fahrt, bei der wir viel gesehen haben und viel Spa├č hatten.“

2007: Konnersreuth/Landkreis Tirschenreuth im Fichtelgebirge.
Im August 2007 wollte sich unser langj├Ąhriger Schlagzeuger Markus Passiepen trauen: in der Wallfahrtskirche B├Ąrnau gaben sich Petra und Markus das Ja-Wort. So machte sich der Musikkreis am 03.08.07 morgens um 6.00 Uhr auf die Reise in den Landkreis Tirschenreuth an der tschechischen Grenze. Gegen Mittag erreichten wir die erste Station unserer Reise: das Luisenburg-Felsenlabyrinth; anschlie├čend ging es weiter zur Falknerei Katharinenberg wo wir an einer Greifvogel-Flugschau teilnahmen. Der erste Tag endete im Hotel/Gasthof „Weisses Ross“ in Konnersreuth.

Am Samstagmorgen besichtigten wir das Gro├č-S├Ągewerk Ludwig Ziegler, Botzer M├╝hle in Pl├Â├čberg und staunten, wie in sekundenschnelle komplette Baumst├Ąmme zerlegt wurden. Mittags ging es dann nach B├Ąrnau zur Steinbergkirche, wo wir die Trauung von Petra und Markus mitgestalteten. Den Nachmittag nutzten wir f├╝r einen Abstecher zum „Shopping“ auf den Vietnamesenmarkt sowie nach Eger auf tschechischer Seite. Bevor wir Sonntag die lange R├╝ckfahrt antraten, konnten wir beim Feuerwehrfest in Ellenfeld bei B├Ąrnau echt bayrische Weisswurscht und ein k├╝hles Moa├č geniessen.

12.-16.05.2010 Wertach im Allg├Ąu
Im Jahre 2010 sollte es auf Vorschlag aus den Reihen der Musiker ins Allg├Ąu gehen. Zum ersten mal waren viele Musikerfamilien mit kleinen Kindern dabei, so dass das Kolpingfamilien-Ferienhaus in Wertach als Ziel ausgew├Ąhlt wurde. Das Schwimmbad im Haus, die Turnhalle und ein Kletter- und Spielparadies f├╝r die Kleinen lie├čen das schlechte Wetter vergessen. F├╝ssen, Schlo├č Neuschwanstein, die Breitachklamm und die Stadt Kempten sowie die Wanderung zur K├Ąserei in Wertach standen auf dem Ausflugsprogramm.

Im Mai 2014 f├╝hrte unser gemeinsamer Vereinsausflug uns nach Herbstein bei Fulda.

2017 besuchten wir vom 24. – 28.05. Bremerv├Ârde im n├Ârdlichen Teil Deutschlands, um unter anderem unsere Hansest├Ądte Bremen und Hamburg unsicher zu machen.

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